Lebenshilfe

Komm, vergiss!

Leg die stählerne Axt
aus deiner Hand,
mit der du dein Herz
spalten willst! 

Lass die dunklen Raben los,
die dich ins Land des Gestern
tragen wollen! 

Wisch die Blutspur
auf dem Küchenboden weg!

Du lebst heute.





Eine Frage

Die Zukunft mag ungewiss sein:
Aber beim Gehen schiebt sich der Weg
Unter deine Füße,
Du wirst schon sehen.

Warum also brichst du nicht auf,
Verlässt deine scheinbar sichere Heimat,
In der du dich so behaglich unbehaglich
Eingerichtet hast?

 





Verdammt noch mal!

Was ich dir nicht wünsche:
Dass du ein offenes Ohr für die Sorgen anderer hast,
Dass du die Not deiner Nächsten siehst,
Dass du Verzweifelten ein Lächeln schenkst,
Dass du Angegriffene mit starken Worten verteidigst,
Dass du zupackst, wo deine Hand gebraucht wird. 

Verdammt noch mal!
Kümmere dich doch erst einmal um dich!