Gedanken ...

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Alles, was uns begegnet, kann Anstoß sein, tiefer über das Leben nachzudenken. Da ich wusste, dass Vera Simon hin und wieder auch meditative Texte schreibt, bat ich sie, mir solche Texte für diese Webseite zu überlassen.

 "Klar", meinte sie, "kannst du solche Texte von mir für die Seite haben. Aber schreib bitte dazu, dass ich nicht zu den abgedrehten Leuten gehöre, die zum Meditieren ihre Beine hinter dem Kopf verknoten oder sich auf Nagelbretter legen, dass ich keine bewusstseinserweiternden Drogen nehme und auch sonst – glaube ich zumindest – völlig normal bin. Schreib bitte in der Einleitung zu den Texten, dass für mich Meditation die Welt so wahrnehmen soll, wie sie ist, dass sie nicht zur Passivität und zur Flucht aus der Welt führen soll. Im Gegenteil: Meine Meditationen und Texte zum Nachdenken sollen anregen, sich der Welt und dem, was in ihr passiert, zu stellen. Meine Worte sollen anregen, im Schweigen zu sich selbst zu finden, zu jenem Punkt im Innern, wo Gott, Welt und Selbst zur Deckung kommen. Dazu braucht es keinen Yoga, keine transzendentale Meditation, keine Lotushaltungen, Mantras, Koans oder ähnlichen Schnickschnack. Es braucht nur den Willen still zu werden."

Nach und nach werde ich also hier Texte von Vera Simon präsentieren können, die in ihrem Sinn zu einer Begegnung mit sich selbst, der Welt und Gott führen. Lassen Sie sich überraschen: Die Texte sind ungewöhnlich und nicht das, was man üblicherweise unter "Meditationen" oder"Nachdenklichem" versteht.